Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker

Weiterbildung für den Aufstieg

Grundsätzlich beruht die Aufstiegsweiterbildung zum Staatlich geprüfte Techniker auf einer staatlich konzipierten Ausbildungs- und Prüfungsordnung. Auf Grundlage der bundeseinheitlichen Rahmenvereinbarung regeln die einzelnen Bundesländer ihre Schulordnungen für die Fachschulen. Die Ausbildung und Prüfung erfolgt meist an staatlichen Fachschulen.

Daneben gibt es staatlich anerkannte Fachschulen, die als private Bildungsträger diese Ausbildung anbieten. Diese können nach einer eigenen Ausbildungs- und Prüfungsordnung ausbilden, müssen sie jedoch von einer Schulaufsichtsbehörde genehmigen lassen. Die Absolventen mit diesem Abschluss tragen den Titel Staatlich anerkannte Techniker.

Beide Abschlüsse sind gleichwertig und werden in der Praxis anerkannt.

Die Aufstiegsweiterbildung umfasst mindestens 2.400 Unterrichtsstunden und dauert in der Regel 2 Jahre in Vollzeit oder 3 bis 4 Jahre in Teilzeit. Aufgrund der schulischen Unterrichtsform in Schulklassen ist die Organisation auf feste Starttermine und Unterrichtszeiten festgelegt.

Fernschulen sind mit freier Zeiteinteilung die flexible Alternative. Regelmäßige Präsenztage ergänzen das selbstständige Lernen. Der Ausbildungsstart und individuelle Unterbrechungen sind jederzeit möglich. Der tägliche Weg zur Schule entfällt.

Zugangsvoraussetzung

Der Techniker ist eine praxisorientierte Ausbildung. Daher ist Berufspraxis eine wichtige Voraussetzung. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist vorteilhaft aber nicht Bedingung. Ein Berufsschulabschluss ist ebenfalls eine Möglichkeit. Aber auch ohne Berufsausbildung ist eine Zulassung möglich, wenn Sie mindestens 7 Jahre qualifizierte Berufstätigkeit nachweisen können. Wehrdienst kann angerechnet werden.

Ausnahmen sind möglich und die Regelungen können regional unterschiedlich sein. Notfalls kann auch ein allgemeiner Schulabschluss nachgeholt werden. Erkundigen Sie sich nach den Möglichkeiten in Ihrer Region! Beratungsstellen für Ihre Region finden Sie auf der Seite zur jeweiligen Stadt.

Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten für die Vorbereitung auf die Technikerschule.

Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung

Mit dem Abschluss der Technikerschule können Sie die allgemeine Zugangsberechtigung für Hochschulen und damit Zugang zu einem Hochschulstudium erhalten.

Ausbildungsinhalte

Teilnehmer an einer Technikerausbildung können ganz unterschiedliche Vorbildungen haben. Allgemeine Inhalte wie Deutsch, Englisch und Politik heben das allgemeine Bildungsniveau insgesamt auf eine Basis an. Fächer wie Berufs- und Arbeitspädagogik bereiten auf die Zusammenarbeit und Tätigkeiten mit Personalverantwortung vor. Fächer mit berufsbezogenen Inhalten vermitteln allgemeines fachliches Wissen wie z. B.:

Weitere fachspezifische Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer decken die Themen um Ihr gewähltes Fachgebiet und ggf. den Schwerpunkt ab.

Prüfung

Mit dem Staatsexamen legen Sie eine Prüfung aus 4 fachbezogenen Fächern ab. Die Prüfungsfächer müssen die Schwerpunkte aus der Fachrichtung abdecken. Dazu gehört eine Facharbeit (Technikerarbeit), die Sie in einem Kolloquium (mündliche Prüfungsform) präsentieren. Der Arbeitsaufwand für die Facharbeit liegt bei etwa 200 Stunden.

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